20 Jahre Basar für die Hospizbewegung Düren Jülich e.V.

" Wir wissen, wie wichtig es ist, dass schwerkranke und sterbende Menschen gut versorgt und betreut werden. Deshalb unterstützen wir die Hospizarbeit", so sagt Regina Lausberg. Sie ist Initiatorin des jährlichen Basars "Menschen machen sich stark für Hospiz". Das ganz Jahr über wird gekocht, gebastelt, gestrickt und vieles mehr um anderen Menschen eine Freue zu bereiten. Der Erlös kommt der Hospizbewegung und dem stationären Hospiz zu Gute.

Auch in diesen Jahr hat man die Möglichkeit wunderbare Geschenkideen zu erwerben. Schals, Socken, Gehäkeltes und Dekorationen für die Advent- und Weihnachtszeit

Am 25.11.2018 von 9-17 Uhr im Foyer im Krankenhaus Düren, Roonstraße 30

Basar für die Hospizbewegung

Marita Stollenwerk, Eugenia Gollnick, Regina Lausberg und Susanne Locker

Sternstunden
Sternstunden mit Konrad Beikircher

Mit einem Leckerbissen im sprichwörtlichen Sinne lässt die Hospizbewegung ihr Jubiläum zum 25- jährigen Bestehen ausklingen. Der bekannte Autor, Kabarettist und Musiker Konrad Beikircher tritt am Samstag, 1. Dezember um 19.00 Uhr auf Einladung des Jubiläumsvereins im Pädagogischen Zentrum der Zitadelle Jülich auf. Auf dem Programm steht sein Weihnachtsspecial „Sternstunde“. 

Für Menschen, die sich dem Hospizgedanken rund um Sterben, Tod und Trauer verschrieben haben, bekommt diese Aufführung zum Finale des Jubiläumsjahres einen zusätzlichen Stellenwert. 

Konrad Beikircher ist seit vielen Jahren dem Hospizgedanken sehr zugetan, was er mit mehreren Auftritten im Kreis Düren immer wieder deutlich macht. Wortgewandt wird er thematisieren, dass die eigentlich stillste Zeit des Jahres mittlerweile recht laut geworden ist. Passend zu diesem Thema hat er interessante Geschichten und ergänzende Lieder zusammen gesucht und in ein Programm gebündelt. Die Gäste dürfen sich auf köstliche, abgründige, zum Schreien komische und zum Kuscheln traute Geschichten gefasst machen. Es versteht sich von selbst, dass der aus Tirol stammende Beikircher seine Rheinländer charmant und liebevoll karikiert. 

Der Kartenvorverkauf hat begonnen, Tickets im Preis von 20 Euro sind montags-freitags von 9-15 Uhr erhältlich im Hospizbüro Düren, Roonstr.30 (neben dem Kongresszentrum des Krankenhauses Düren) sowie mittwochs zwischen 10-12 Uhr im Roncallihaus Jülich, Stiftsherrenstr.19. Nähere Informationen auch unter Telefon 02421 – 393220 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Falls vorhanden, werden Restkarten an der Abendkasse ab 18 Uhr bereitgehalten.

Jetzt geht’s an die Geburtstagstorte 

„Leckerbissen“ am Jubiläumstag der Hospizbewegung Düren-Jülich in der Marienkirche 

Für die Hospizbewegung Düren-Jülich ist der 27. Oktober ein besonderer Tag. Wir feiern das Gründungsdatum gemeinsam mit Ihnen. Mitglieder, Freunde, Gönner oder Interessierte sind dazu eingeladen. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr die Marienkirche am Hoeschplatz in Düren. 

Bei dieser Geburtstagsfeier soll es bewusst ganz locker zugehen. So beginnt die Feier auch musikalisch mit einem Konzert unter der Leitung von Eva-Maria Gaul, Leiterin der Musikschule Niederzier. Die Moderatoren des geselligen Beisammenseins, Gerda Graf als Vorstandsmitglied der Hospizbewegung Düren-Jülich und Toni Straeten von der Lebens- und Trauerhilfe, legen zudem einen Schwerpunkt darauf, selbst mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen, beziehungsweise Menschen ins Gespräch zu bringen. Einen Impulsvortrag hält die Erziehungswissenschaftlerin und Autorin Prof. Dr. Marianne Gronemeyer.- „Wenn die Grenzen fallen, sind wir füreinander unerreichbar.“

 Zum Silberjubiläum gibt es natürlich auch eine Geburtstagstorte oder zumindest etwas Köstliches, das bekanntlich Leib und Seele zusammenhält. Und so ernst das Thema Hospiz auch sein mag: Es soll an diesem Abend in erster Linie unbeschwert zugehen. Auch Gäste, die nur ein wenig neugierig sind oder schon immer mal etwas mehr über die Hospizkultur erfahren wollten, sind herzlich willkommen. Schön fänden es die Organisatoren des Festes, wenn ehemalige Hospizler(innen), die sich eine Auszeit genommen oder aus anderen Gründen ihr Engagement in Sachen Hospiz aufgegeben haben, den Jubiläumstag in der Marienkirche mitfeiern würden – frei nach dem Motto „Wiedersehen macht Freude“. Der Eintritt zur Jubiläumsfeier ist frei. Um die Bewirtung einigermaßen planen zu können, bittet die Hospizbewegung möglichst um Voranmeldung: Tel. 02421 / 393 220 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Hinweis auf unsere Jubiläumsveranstaltung in Jülich.

"Sternstunde" Das Weihnachtsspecial mit Konrad Beikircher

Der Vorverkauf findet bereits statt. Nach Reservierung oder Vorbestellung können die Karten auf Wunsch auch in Jülich im Roncallihaus abgeholt werden. 

http://hospizbewegung-feiert.de/event/sternstunde/
Weihnachtsspecial in Jülich Konrad Beikircher

Hohe Auszeichnung für Gerda Graf aus Kreuzau-DroveGerdaGraf_mitMedaille.jpg

Frau Gerda Graf, Pionierin auf dem Gebiet der Hospizarbeit und engagierte Verfechterin der Rechte schwerkranker und sterbender Menschen, hat im Rahmen der Delegiertenversammlung vergangenen Freitag die Agnes Karll Medaille des DBfK für ihre großen Verdienste erhalten.

Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement und ihre großen Verdienste um eine gute und würdevolle Betreuung schwerkranker und sterbender Menschen hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Frau Gerda Graf am vergangenen Freitag die Agnes Karll Medaille verliehen. 

In ihrer Laudatio nahm DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein Bezug auf die Verbandsgründerin des DBfK, deren Namen die Medaille trägt: „Gerda Graf hat viel gemeinsam mit Agnes Karll. Die rief seinerzeit ihre Berufskolleginnen auf mit den Worten: ‚Wer soll uns denn für unseren Beruf aufbauen, wenn wir es nicht selbst tun. Wir haben kein Recht zu verlangen, dass andere es tun.‘ Das ist auch die Haltung von Frau Graf. Sie ist Visionärin, Entwicklerin, Macherin, Gründerin mit vielen Facetten und pfiffigen Ideen.“ Christel Bienstein skizzierte den Lebensweg von Gerda Graf, die u.a. zehn Jahre ehrenamtliche Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes war und in dieser Zeit viel Gutes auf den Weg gebracht hat. „Ohne Gerda Graf wäre die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland nicht so weit wie sie heute ist“, so Bienstein. Unter anhaltendem Beifall des DBfK-Bundesvorstands und der Delegierten überreichte sie die Medaille und dankte Frau Graf auch ganz persönlich für ihr Engagement und erfolgreiche Zusammenarbeit in unterschiedlichen Projekten.
Gerda Graf nahm die Ehrung mit großer Freude entgegen. Sie sei zunächst sprachlos, dann berührt und gerührt gewesen, betonte sie. Insbesondere weil diese Anerkennung aus ihrem originären Beruf komme. In ihrer Dankesrede rief sie dazu auf, Pflege in allen Lebensphasen zu gestalten und der Pflege als Kunst und Kultur wieder Geltung zu verschaffen.

Die Agnes Karll Medaille wird seit 2003 alle drei Jahre verliehen. Sie zeichnet für die Weiterentwicklung der Pflege bedeutsame Persönlichkeiten aus. Zu den Trägerinnen der Medaille gehören u.a. die Begründerin des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) Doris Schiemann, die langjährige Leiterin des DBfK-Bildungszentrums Essen Renate Reimann, Deutschlands erste Pflegeprofessorin Ruth Schröck oder die bekannte Pflegewissenschaftlerin Sylvia Käppeli.

Text (Presse.dbfk)

Foto © Johanna Knüppel

Harfenkonzert in der Marienkirche

Die Harfenistin Silke Aichhorn begeisterte in der Dürener Marienkirche ihr Publikum. Das Konzert, eine Kooperation der Lebens- und Trauerhilfe Düren e.V., der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. und der Pfarre St. Lukas.

"Musik, die die Seele streichelt"

Harfenspiel in der Marienkirche

"Hospizkultur ist Sorgekultur"

Am 11.04. 2018 fand eine weitere Jubiläumsveranstaltung statt. 

Moderation: Gerda Graf und Ulla von Gagern

Grußwort: Dr. N. Schnitzler, Leiter Gesundheitsamt Düren; Karl Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit u. Soziales NRW

"Sterben in dieser Zeit"
Franz Müntefering, Bundesminister a.D.

"Das Menschenbild der Sorgekultur" 
Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle, Stiftung Dialog Ethik, Zürich

Wahrheit (er)tragen, Eine Annäherung in Wort, Musik und Bewegung
Martina Kern u. Felix Grützner, Alpha Rheinland; Johannes Lemke, Musiker

Danke an alle Gäste und Organisatoren, es war ein wunderbarer Abend. 
Impressionen