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Hospizzeitung

19 Hospizbrief 3 2025

Ausgabe 1/2026

"Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch leben können bis zuletzt." 

Cicely Saunders,
Begründerin der Hospizbewegung

Selbstbestimmung bis zuletzt?

Der Bürgerdialog der Hospizbewegung mit Prof. Erbguth stößt eine intensive Diskussion über Entscheidungen am Lebensende an.

Foto mit Dr. Detlef Struck, Prof. Frank Erbguth, Dr. Hildegard Schain und Prof. Heinz-Jürgen Kalb beim BürgerdialogSie freuten sich über die große Resonanz auf ihre Einladung zu einem besonderen Bürgerdialog: Dr. Detlef Struck, Prof. Frank Erbguth, Dr. Hildegard Schain und Prof. Heinz-Jürgen Kalb. (Foto: Winfried Zientz / ZieL.media)

Insgesamt 83 Prozent der Deutschen glauben, dass assistierter Suizid in Deutschland verboten ist. Tatsächlich stimmt das nicht. Auf diese Zahl aus einer aktuellen Forsa-Umfrage verwies Prof. Dr. Frank Erbguth gleich zu Beginn seines Vortrags – und machte damit deutlich, warum ein sachlicher Austausch über dieses Thema so dringend notwendig ist. Fast 300 Besucherinnen und Besucher waren zum Bürgerdialog „Begleitetes Sterben oder begleitetes Leben?“ der Hospizbewegung Düren-Jülich in die Marienkirche gekommen – ein außergewöhnlich großes Interesse an einem Thema, das wie kaum ein
anderes persönliche Schicksale berührt und zugleich gesellschaftliche wie politische Debatten prägt.

„Das Thema erfordert zugleich eine private Haltung und eine öffentliche Diskussion“, sagte der Vorsitzende der Hospizbewegung Düren-Jülich, Dr. Detlef Struck, in seiner Begrüßung. Für diese intensive Auseinandersetzung sei die Hospizbewegung gerne Initiator. Mit Prof. Dr. Frank Erbguth hatte sie für den Bürgerdialog einen der profiliertesten Experten an der Schnittstelle von Hirnforschung und Ethik gewonnen.

Viele fühlen sich schlecht informiert
Der Referent – Hochschulprofessor aus Nürnberg, langjähriger Leiter einer neurologischen Klinik, Medizinethiker, Autor und Präsident der Deutschen Hirnstiftung – nahm die Zuhörer mit auf eine Reise durch ein Spannungsfeld, das sich nicht auf die Frage reduzieren lässt, ob Sterbehilfe erlaubt sein soll oder nicht. Vielmehr zeigte er auf, wie eng juristische, medizinische, ethische und persönliche Aspekte miteinander verwoben sind – und wie viele Missverständnisse die öffentliche Diskussion bis heute prägen. Wie Prof. Erbguth unter Verweis auf die aktuelle Forsa-Umfrage erläuterte, fühlt sich mehr als jeder zweite Mensch zum Thema Suizidassistenz schlecht informiert. Gleichzeitig würden Begriffe wie aktive Sterbehilfe, Behandlungsabbruch, palliative Sedierung und Beihilfe zum Suizid häufig durcheinandergebracht, obwohl sie rechtlich und medizinisch grundlegend unterschiedlich zu bewerten seien. Genau hier setzte sein Vortrag an. Prof. Erbguth ordnete die geltende Rechtslage ein. Er erläuterte die Folgen dessen, dass das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2020 das „Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ (§ 217 StGB) aufgehoben hat, und machte zugleich deutlich, dass der Gesetzgeber bis heute keine abschließende Neuregelung geschaffen hat.

Selten gibt es pauschale Antworten
Im Mittelpunkt seines Vortrags stand dabei immer wieder ein Begriff: Autonomie. Der Wunsch, über das eigene Leben und dessen Ende selbst entscheiden zu können, sei für viele Menschen von zentraler Bedeutung, erläuterte Erbguth. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass dem Recht auf Selbstbestimmung immer auch die Verantwortung gegenüber besonders schutzbedürftigen Menschen gegenüberstehe. Zwischen diesen beiden Polen bewege sich die gesamte gesellschaftliche Debatte. Anhand verschiedener Fallbeispiele zeigte Erbguth, dass sich ethische Fragen am Lebensende selten pauschal  beantworten lassen. Gerade neurologische Erkrankungen, Demenz oder schwere psychische Erkrankungen machten deutlich, wie schwierig die Beurteilung der freien Selbstbestimmung im Einzelfall sein kann. Auch die Rolle von Ärzten, Angehörigen und Sterbehilfeorganisationen sowie die Verantwortung des Gesetzgebers wurden intensiv beleuchtet.

Die Rolle der Angehörigen
Dass das Thema die Besucher bewegte, zeigte sich in der anschließenden Diskussion. Moderiert wurde sie von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Kalb und Dr. Hildegard Schain aus Vorstand und Beirat der Hospizbewegung. Dabei ging es um die aktuelle Rechtslage, den freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken sowie um die Frage, welche Möglichkeiten die moderne Palliativmedizin bietet. Ebenso wurde darüber gesprochen, wie Angehörige in solche Entscheidungen einbezogen werden können und wo ihre Rolle Grenzen hat.
Hier schlug der Abend die Brücke von der Theorie zur Praxis. Vertreter der Hospizbewegung schilderten, dass hinter dem Wunsch nach einem vorzeitigen Lebensende häufig Ängste stünden – vor Einsamkeit, Kontrollverlust oder davor, anderen zur Last zu fallen. Die Erfahrung aus der hospizlichen Begleitung zeige jedoch immer wieder, dass sich dieser Wunsch verändern könne, wenn Menschen sich gut begleitet fühlen, Beschwerden gelindert werden und niemand mit seiner Situation allein bleibt. Dafür gebe es im Kreis Düren ein sehr aktives Hospiz- und Palliativnetzwerk mit der Hospizbewegung, den Palliativmedizinern, den Palliativstationen der Kliniken, dem SAPV und dem stationären Hospiz.

Frühzeitig darüber sprechen und aktiv werden!
Neben den komplexen rechtlichen und ethischen Zusammenhängen wurde deutlich, welche Bedeutung menschliche Nähe, palliative Versorgung und offene Gespräche am Lebensende haben. Genau darin lag letztlich auch die Botschaft des Bürgerdialogs. Es ging weder darum, den assistierten
Suizid zu befürworten, noch ihn grundsätzlich abzulehnen. Vielmehr warb die Veranstaltung dafür, aktiv zu werden und frühzeitig über Wünsche, Ängste und Vorstellungen vom Lebensende zu sprechen – in den Familien ebenso wie mit Ärzten, Pflegekräften und den Menschen, die schwerkranke Patienten begleiten. (cl)

Zusatzinfo

„Als Hospizbewegung richtet sich unser Fokus selbstverständlich auf den einzelnen Menschen und sein familiäres Umfeld. Da geben wir alle Unterstützung, die uns möglich ist“, sagt Dr. Detlef Struck. „Wir fühlen uns aber auch in der Verantwortung, die gesellschaftliche Diskussion um die bedeutenden Fragen von Leben und Sterben zu fördern.“

Die Hospizbewegung stehe daher gerne auch allen als Gesprächspartner zur Verfügung, die mehr über die Themen des Bürgerdialogs erfahren möchten. Sie erreichen die Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. telefonisch unter 02421 3932-20 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

 

Begleitetes Sterben  oder begleitetes Leben?

Die Hospizbewegung Düren-Jülich lädt zu einem Bürgerdialog in die Marienkirche ein. Referent ist am 22. Juli der renommierte Mediziner und Ethiker Prof. Frank Erbguth.

Unsere Gesellschaft erlebt einen tiefgreifenden Wandel: Das Thema assistierter Suizid ist aus der ethischen Nische mitten in den gesellschaftlichen Diskurs gerückt – spätestens seit den Schlagzeilen rund um die Kessler-Zwillinge und ihren angekündigten Freitod. Sie stehen sinnbildlich für eine Gesellschaft, in der der Wunsch nach Selbstbestimmung bis zur letzten Stunde immer häufiger artikuliert und realisiert wird. Doch was bedeutet dieser Wandel für die Menschen im Gesundheitswesen, die Ehrenamtlichen in der Hospizarbeit und für uns alle, die sich früher oder später mit dem Thema Sterben befassen werden? Um diese hochaktuelle Frage zu beleuchten, lädt die Hospizbewegung Düren-Jülich am Mittwoch, 22. Juli (Beginn: 18 Uhr), zu einem besonderen Bürgerdialog ein. Unter der Überschrift „Begleitetes Sterben oder begleitetes Leben: aktueller Stand in Deutschland“ referiert der renommierte Mediziner und Ethiker Prof. Dr. Frank Erbguth in der Dürener Marienkirche.

Interdisziplinärer Brückenbauer

Portrait Frank Erbguth„Für eine persönliche Haltung zu diesem wichtigen Thema brauchen wir unbedingt auch eine öffentliche Diskussion“, betont Dr. Detlef Struck, Vorsitzender der Hospizbewegung. „Daher sind wir sehr froh darüber, mit unserem Bürgerdialog ein Forum dafür bieten zu können.“ Mit ein wenig Stolz blicken Dr. Struck und seine Vorstandskolleginnen und -kolleginnen auf den Referenten des Abends. Denn mit Prof. Erbguth, dem Präsidenten der Deutschen Hirnstiftung, hat die Hospizbewegung einen der profiliertesten Experten an der Schnittstelle von Hirnforschung und Ethik gewonnen. Der 69-jährige Neurologe, Psychiater und Psychologe gilt als interdisziplinärer Brückenbauer mit Blick für das Ganze. Als langjähriger Klinikdirektor blickt er auf jahrzehntelange Erfahrung in der Begleitung schwerstkranker Menschen zurück. Für seine Lehr- und Forschungstätigkeit ist das ein Fundament von großem Wert. In der Debatte um den assistierten Suizid, das begleitete selbstbestimmte Sterben, verbindet er medizinische Erfahrung und Fachwissen mit einer tiefen psychologischen und ethischen Reflexion. Als Mitherausgeber des aktuellen Standardwerks „Angewandte Ethik in der Neuromedizin“ (2025) steht er für eine sachliche, wissenschaftlich fundierte und zugleich zutiefst humane Einordnung dieses komplexen Themas.

Konkrete Antworten
„Ich möchte in Düren Orientierung darüber geben, wo wir in Deutschland in der Debatte um den assistierten Suizid stehen – nicht wissenschaftlich abgehoben, sondern ganz pragmatisch und so, dass jeder und jede mitsprechen kann. Denn auf den Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern freue ich mich am meisten“, kündigt Prof. Erbguth an. Er wird die in weiten Teilen ungeklärte rechtliche Situation nach der Erklärung der Verfassungswidrigkeit des Paragraphen 217 („Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“) beleuchten. Was ist aktive, was ist passive und indirekte Sterbehilfe? Wie entscheiden Gerichte? Ebenso spielt die neue medizinische Leitlinie „Umgang mit Anfragen nach Assistenz bei der Selbsttötung“ eine Rolle. Sie befindet sich gerade unter Beteiligung von Prof. Erbguth in der Ausarbeitung und soll (endlich) verlässliche
Standards und Hilfestellungen für die Menschen im Gesundheitswesen geben, die bisher mit dieser großen Herausforderung oft alleingelassen werden. „Aber auch ganz konkrete Fragen wie die nach den Voraussetzungen, den entstandenen Strukturen und den Methoden beim assistierten Suizid werde ich gerne beantworten“, verspricht der Referent. Und selbstverständlich wird er auch offen über seine ganz persönlichen Gedanken, Meinungen und Einschätzungen sprechen.

Um Anmeldung wird gebeten
Die Hospizbewegung Düren-Jülich lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu diesem besonderen Dialog herzlich ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Es wird aber um Anmeldung gebeten. (02421-393220 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)

Veranstaltungsdaten

  • Termin: Mittwoch, 22. Juli 2026, 18.00 – 20.00 Uhr
  • Ort: Marienkirche Düren, Hoeschplatz
  • Teilnahme: kostenfrei
  • CME: Für Ärztinnen und Ärzte sind CME-Punkte bei der Ärztekammer Nordrhein beantragt.
  • Anmeldung erbeten: per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch 02421 39 32 20.

Welthospiztag 2025 – „Heimat für Alle“

Buntes Bild mit dem Text "Ob Mate oder Milchkaffee"

Zum Welthospiztag laden wir Sie herzlich ein, unseren Informationsstand zu besuchen:

Informationsstand in Düren – Samstag, 11. Oktober 2025, 09:00 - 13:00 Uhr, Fußgängerzone Kölnstraße, Düren

Seit vielen Jahren begleiten wir in der Hospiz- und Palliativarbeit Menschen in ihrer letzten Lebensphase – unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung, sozialem Status oder Lebensweise. Gerade heute, wo Ausgrenzung und Ungleichheit sichtbarer werden, ist uns wichtig zu betonen: Unsere Begleitung und auch das hospizliche Ehrenamt sind für alle Menschen offen. Vielfalt bedeutet für uns, Unterschiede anzunehmen und offen zu sein für andere Lebensrealitäten und Perspektiven, auch wenn sie uns manchmal fremd erscheinen.

Dabei erleben wir, dass bestimmte Gruppen wie Menschen mit internationaler Biografie, mit Behinderungen, queere Menschen, Geflüchtete, wohnungslose oder arme Menschen bisher weniger sichtbar sind – obwohl ihre Bedürfnisse dieselben sind. Unsere ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter setzen sich mit viel Herz dafür ein, schwerstkranken und sterbenden Menschen eine letzte Lebenszeit in Würde, nach ihren eigenen Vorstellungen, zu ermöglichen. Anlässlich des Welthospiztages möchten wir darüber informieren und laden dazu ein, uns kennenzulernen.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V., Möglichkeiten der Begleitung und Unterstützung sowie über die Bedeutung einer würdevollen letzten Lebensphase.

Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich und kommen Sie mit uns ins Gespräch.

Informationsstand in Düren am Samstag, den 11. Oktober 2025 von 09:00 bis 13:00 Uhr in der Fußgängerzone Kölnstraße in Düren.

Ehrenamtstag 2025 – Märchen als Wegbegleiter in der Trauer

Am 27. September 2025 fand der diesjährige Ehrenamtstag für unsere Ehrenamtliche statt. Gestaltet wurde dieser besondere Tag von Dr. Heinrich Dickerhoff und Conny Sandvoß unter dem Motto:
„Mit Märchen Trauer(nde) begleiten“.

hbdj ehrenamtstag 2025

Mit einfühlsamen Erzählungen und Impulsen eröffneten sie neue Zugänge zu den Themen Trauer, Hoffnung und Trost. Die Märchen luden dazu ein, in symbolhafter Sprache eigene Erfahrungen zu betrachten und dabei Kraftquellen für die Begleitung anderer wie auch für sich selbst zu entdecken.

Neben diesem inhaltlichen Schwerpunkt bot der Ehrenamtstag auch Gelegenheit für gemeinsames Essen, lebendigen Austausch und persönliche Begegnungen. Der Tag machte spürbar, wie wertvoll Gemeinschaft, Anerkennung und gegenseitige Unterstützung sind

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diesen Tag möglich gemacht haben – und ganz besonders unseren Ehrenamtlichen, deren Engagement das Herzstück unserer Arbeit bildet.

Einladung zum 27. Hospiztag
am 17.09.2025

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger, Interessierte sowie unsere Vereinsmitglieder ganz herzlich ein, gemeinsam mit uns den 27. Hospiztag zu erleben!

Am Mittwoch, den 17. September 2025, findet 16:30 - 20:00 Uhr unser 27. Hospiztag im NOBiZ Kreuzau-Stockheim (Marienstraße 29, 52372 Kreuzau-Stockheim) statt.

In diesem Jahr feiern wir ein besonderes Jubiläum:
20 Jahre „Hospiz macht Schule“ – Unser Erfolgsmodell für alle Grundschulen in Deutschland.

Was ist „Hospiz macht Schule“?
Das Projekt „Hospiz macht Schule“ bringt das Thema Leben, Sterben, Tod und Trauer kindgerecht in die Grundschule. In einer einwöchigen Projektwoche setzen sich Kinder gemeinsam mit geschulten Ehrenamtlichen mit Fragen rund um Abschied, Verlust und Hoffnung auseinander. Ziel ist es, Ängste abzubauen, Offenheit zu fördern und Kinder in ihrer Lebenskompetenz zu stärken.

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm.

  • Begrüßung: Dr. Detlef Struck (1. Vorsitzender)
  • Moderation: Gerda Graf (Vorstandsmitglied) und Butler Christoph Gilsbach
  • Grußwort: Paul Larue, Bürgermeister a.D. und Schirmherr der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.

Programm:

  • 1. Teil: Inhaltliche Präsentation der Projektwoche „Hospiz macht Schule“
  • 2. Teil: Impulsvortrag von Jörg Bernardy (Philosoph und Autor)
    „Zwischen Endlichkeit und Unendlichkeit – mit Kindern über den Tod philosophieren“
  • 3. Teil: Diskussionsrunde: Fazit und Ausblick in die Zukunft

Im Anschluss laden wir Sie herzlich zum Austausch und Gespräch ein.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich telefonisch unter (02421) 393 220 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. an.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen inspirierenden Hospiztag mit Ihnen!
Ihr Team der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.

Harfenkonzert mit Silke Aichhorn

Mittwoch, 24. September 2025 um 18.00 Uhr in der Marienkirche Düren
Einlass: 17.30 Uhr – freie Platzwahl
Eintritt: 18 Euro – Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Silke Aichhorn steht neben ihrer Harfe

„Solche Konzerte sollte es öfters geben“ oder „Ein Konzert, wie man es selten erlebt“- so titelt die Presse und genau das zeigt, was Silke Aichhorn mit ihrem Publikum macht!

Die Mischung aus Musikalität, ungemein farbigem Ton, virtuosem Handwerk kombiniert mit unnachahmlicher Natürlichkeit ist es, was die Zuhörer begeistert. Ihre unterhaltsam moderierten Konzerte sind ihr Markenzeichen, dazu kommt der unbedingte Wille, Neues und auf der Harfe noch Unbekanntes, zu präsentieren. Mit ihrer Diskographie von mittlerweile 32 CDs, zwei Büchern und aktuell mehr als 150 Videos auf YouTube hat sie in der internationalen Harfenszene ein Alleinstellungsmerkmal.

Silke Aichhorn lässt sich in keine Schublade packen. Sie ist eine der weltweit aktivsten Harfensolistinnen, Buchautorin, Unternehmerin mit eigenem CD-Label/Verlag, Mutter, Mentorin beim Deutschen Kulturrat, Hospizbotschafterin, Pädagogin- kreativ und energiegeladen, mit dem Ziel, das Image der Harfe zu entstauben. Der Harfenistin Silke Aichhorn ist es gelungen, binnen weniger Jahre ihr Instrument im Konzertsaal wieder heimischer werden zu lassen („FAZ“). www.silkeaichhorn.de

Mittwoch, 24. September 2025 um 18.00 Uhr
Marienkirche Düren, 
Hoeschplatz, 52349 Düren
Einlass: 17.30 Uhr – freie Platzwahl
Eintritt: 18 Euro – Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei

Die Karten sind erhältlich:

  • Im „Düren sorgsam“, Weierstr. 14 (Ecke Wilhelmstr.)
  • Im Hospizbüro, Roonstr. 30
  • Telefonsich: 02421 – 39 32 20
  • Per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Gerne senden wir Ihnen die Karten postalisch (plus Porto) zu.

Veranstalter:
Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.
Lebens- und Trauerhilfe Düren e.V., in Kooperation mit der Pfarre St. Lukas,
Gemeinde St. Marien, Düren

Ein neuer Vorstand der Hospizbewegung Düren-Jülich wurde gewählt

Neuer Vorstand 2025 -Barbara Goller, Prof. Dr. Heinz-Jürgen Kalb, Dr. Hans-Heinrich Krause (Ehrenvorsitzender), Gisela Moyzio-Weiße, Gerda Graf, Dr. Charlotte Holmgren-Haas, Dr. Detlef Struck (1. Vorsitzender)v.l.n.re.: Barbara Goller, Prof. Dr. Heinz-Jürgen Kalb, Dr. Hans-Heinrich Krause (Ehrenvorsitzender), Gisela Moyzio-Weiße, Gerda Graf, Dr. Charlotte Holmgren-Haas, Dr. Detlef Struck (1. Vorsitzender)

Die Hospizbewegung Düren-Jülich hat in der Mitgliederversammlung am 14.5.25 einen neuen Vorstand gewählt. Leider blieb die Zahl der anwesenden Mitglieder hinter den Erwartungen, dennoch konnte die Wahl regulär durchgeführt werden und kein Kandidat erhielt eine Gegenstimme.

Dr. Detlef Struck wurde erneut zum ersten Vorsitzenden gewählt und übernimmt damit weiterhin die Leitung unserer ehrenamtlich getragenen Organisation. In der Vergangenheit hat Detlef Struck bereits gezeigt, wie stark er hinter der hospizlichen Idee und seiner Weiterentwicklung steht. Viel Arbeit und ggf. Umstrukturierung liegt noch vor ihm und seinem neuen Vorstand.

Der Posten des stellvertretenden Vorsitzes bleibt vorerst leider unbesetzt, was die Handlungsfähigkeit des Vorstandes nicht wesentlich beeinträchtigt. Der weitere sechsköpfige Vorstand setzt sich aus einer engagierten und vielseitigen Gruppe zusammen:

Barbara Goller, Mitarbeiterin der AOK, bringt in ihrer dritten Wahlperiode wichtige Expertisen aus dem Gesundheitswesen ein. Als Digital-Expertin besitzt sie zudem ein heute unerlässliches und für uns bereicherndes Fachwissen. Dieses war uns bis dato stets nützlich und wird es voraussichtlich für die Zukunft noch einmal mehr sein.

Gerda Graf ist eine in der Region bekannte Persönlichkeit und seit den Anfängen der Hospizarbeit mit dieser sowohl im Kreis Düren als auch deutschlandweit verbunden. Nach dreißig Jahren unermüdlichen Engagements für den Verein, wählte Frau Graf in dieser Wahlperiode „einfaches“ Vorstandsmitglied zu sein und kandidierte nicht für den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden. Frau Graf bereichert uns gewiss - egal in welcher Position - mit ihrem großen Netzwerk, ihrem Ideenreichtum und ihrer unbändigen Energie.

Aus dem Beirat hinaus und in den Vorstand hinein wechselte Professor Heinz-Jürgen Kalb. Herr Kalb ist Jurist, ehemaliger Richter am Landgericht Köln und Verfasser wichtiger juristischer Standardwerke und steht der Hospizbewegung mit seiner ausgewiesenen juristischen Kompetenz zur Seite. Diese Kompetenz war schon in seinen vorherigen Wahlperioden im Beirat enorm wichtig.

Dr.Charlotte Holmgren Haas ist langjährige Palliativärztin in Kreis Düren. Sie nimmt die wichtigen Themen der ambulanten Palliativmedizin mit in den Vorstand hinein und setzt sich unter anderem für eine gelingende Kooperation zwischen Ehrenamt und SAPV-Team ein.

Wir sind wirklich froh, Gisela Moyzio-Weisse als neues Vorstandsmitglied begrüßen zu dürfen. Kurz entschlossen hat sie sich in der Mitgliederversammlung zur Wahl aufstellen lassen und wurde einstimmig gewählt. Frau Moyzio-Weisse ist seit Jahren als geschätzte Begleiterin in der Hospizbewegung tätig. Als ärztliche Psychotherapeutin wird sie darüber hinaus wertvolle berufliche Erfahrungen und neue Impulse mit in die Vorstandsarbeit bringen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!

Es ist weiterhin eine Ehre, dass Dr. Hans-Heinrich Krause Ehrenvorsitzender der Hospizbewegung Düren-Jülich ist. Als zentraler Akteur im Aufbau der hospizlichen Arbeit im Kreis Düren hat er im Laufe der Jahrzehnte mit seinem Engagement und medizinischer Expertise hier bedeutende Akzente gesetzt. Für dieses Werk verlieh ihm der Landrat 2023 das Bundesverdienstkreuz. Etwas, das uns alle stolz macht.

Der neue Beirat ist nun zwei- statt dreiköpfig, nachdem Heinz-Jürgen Kalb in den Vorstand gewechselt ist. Dr. Hildegard Schain tritt eine weitere Wahlperiode im Beirat an. Sie ist Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, eine gefragte Gutachterin und engagierte Kollegin in der Weiterbildung des neurologischen Nachwuchses. In diesem Themenfeld steht sie dem Vorstand zuverlässig und kompetent beratend zur Seite.

Rosi Struck wurde ebenfalls in eine weitere Wahlperiode in den Beirat gewählt. Aus der Pflege kommend ist Rosi Struck Fachwirtin im Gesundheitswesen. Sie ist sehr erfahren im Qualitätsmanagement und komplettiert und unterstützt so aktiv die Vorstandsarbeit durch ihre diesbezügliche Expertise. 

Leider sind drei Vorstandsmitglieder ausgeschieden: Irene Weyer, evangelische Pfarrerin und langjähriges Vorstandmitglied, scheidet beruflich bedingt aus. Durch Umstrukturierung der „Evangelischen Gemeinde zu Düren“ ist es Frau Weyer nicht mehr möglich, die Vorstandsarbeit zu stemmen. Ähnlich geht es Daniel Dorn. Auch er hat erhebliche berufliche Belastungen zu bewältigen. Diese lassen zum jetzigen Zeitpunkt keinen Raum für außerberufliche Aktivitäten zu. Wir werden sowohl Irene Weyer als auch Daniel Dorn in der Vorstandsarbeit vermissen. Auch Dr. Klaus Maria Perrar hat den Vorstand verlassen, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Wir werden sie in unserer Arbeit vermissen, freuen uns aber darüber, dass alle drei ihre Bereitschaft erklärt haben, uns auch künftig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Der neue Vorstand steht nun vor der Aufgabe, die Hospizbewegung in einer herausfordernden Zeit weiterzuführen. Wir werden uns anstrengen müssen, um mit Kompetenz, Herz und einem starken Teamgeist -das, wofür wir stehen wollen-, unsere Ziele zu erreichen.

Dr. Charlotte Holmgren-Haas
Portrait von Fr. Dr. Charlotte Holmgren Haas

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Mi 12.08.2026 um 15:30
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Mi 19.08.2026 um 15:00
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Do 27.08.2026 um 15:00 - 17:00
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Hospizbewegung Düren-Jülich

Roonstr. 30 
52351 Düren 
Telefon: 02421 393 220
Fax:       02421 496 482
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.


Jülich:
Rochusheim
An der Lünette 9  
52428 Jülich
Telefon: 02421 393 220
Sprechzeiten mittwochs 10-12 Uhr und nach Vereinbarung

 

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