Düren sorgsam bleibt bis zum 15.04.2020 (Corona Virus) geschlossen - telefonisch sind wir zu erreichen unter: 02421 393 220

In Düren sorgsam sind u.a. ältere ehrenamtliche Helfer*innen. Entsprechend der Vorsichtsmaßnahmen wollen wir präventiv und vorsorglich handeln. Um der Verbreitung des Corona Virus entgegen zu wirken haben wir uns entschieden das Ladenlokal Düren sorgsam bis zum 15.04.2020 zu schließen.


Unter der Leitidee – Düren sorgsam – schließen sich die Hospizbewegung Düren-Jülich e.V., die Lebens- und Trauerhilfe e.V., die Alzheimer Gesellschaft Kreis Düren e.V. und die Initiative Sorgekultur als Anlaufstelle zusammen.

In all den Jahren haben wir in zunehmendem Maße erfahren, dass die Menschen von Stadt und Kreis Düren Beratung und Hilfe in unterschiedlichen Lebensphasen brauchen.

Oft ist die Erreichbarkeit von Beratungsorten durch weite Wege oder unterschiedliche Anlaufstellen erschwert. Umso mehr freuen wir uns, dass wir eine Möglichkeit gefunden haben, eine zentrale Anlaufstelle in der City zu etablieren. In Nähe des Kaiserplatzes, Weierstraße 14 (Ecke Wilhelmstraße), konnten wir ab November Geschäftsräume zu fairen, vertretbaren Konditionen anmieten.

 

Düren sorgsam

Dieser Zusammenschluss ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern sich zu informieren über die Themen Demenz, Tod und Sterben, Trauer sowie In der Sterbe- und Trauerphase eines Menschen, in der seelische Nöte zu den körperlichen dazu kommen, dass die Zuwendung zu einer sterbenden oder trauernden Person lindernde Wirkung mit sich bringen kann.

Erzählen entlastet, Weinen befreit, Erinnern tröstet. Wenn wir begreifen müssen, dass uns nicht mehr viel Zeit miteinander bleibt, dann ist es doch etwas Großartiges, in gegenseitigem Einvernehmen letzte Dinge zu regeln, bis hin zur Gestaltung der über Angebote im Bereich alltäglicher Sorgen, die einer Unterstützung bedürfen. Die Angebote umfassen damit lebensnahe Themen des alternden Menschen, des Umgangs mit Sterben, Tod und Trauer infolge des Verlustes von Angehörigen oder Freunden. Neben der bürgernahen Information beraten die Akteure und geben Hilfestellung im Sinne von Fürsorge und Selbstsorge. Düren sorgsam konzentriert mit diesem Angebot Maßnahmen, die darüber hinaus über spezielle Veranstaltungen den Menschen in Stadt und Kreis Düren nähergebracht werden sollen.

In einer Anlaufstelle für Alltagssorgen, die von montags bis freitags von 10-16 Uhr, zusätzlich mittwochs von 18.30-20 Uhr sowie samstags von 10-13 Uhr geöffnet ist, finden die Bürgerinnen und Bürger qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, die sowohl ehrenamtliche Hilfe anbieten als auch mit ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen kooperieren, um im Sinne eines Netzwerkes individuelle Hilfe leisten zu können.

 

02.03.2020 Unsere neue Fensterdekoration (vielen Dank an Daniel Dorn)

Fenster IMG 3011

Bild: Angelika Willems-Lüttgen


Vortrag vom 04.02.2020 - "Koffer packen für die letzte Reise" mit Toni Straeten

IMG 2853

Bild: Angelika Willems-Lüttgen

 

Vortrag vom 07.01.2020 - "Kommt der Durchbruch? Neues aus der Diagnostik und Therapie der Alzheimer Demenz" mit Dr. Klaus Perrar

IMG 2762 2

Bild: Angelika Willems-Lüttgen

Harmonischer Wechsel an der Spitze der Hospizbewegung

Dr. Detlef Struck ist Nachfolger von Dr. Martin Franke.

Düren / Jülich. Wachablösung an der Spitze der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.: Bei der jüngsten Mitgliederversammlung hatte der ambulante Hospizdienst, der in allen Kommunen des Kreises aktiv ist, einen neuen Vorsitzenden zu wählen. Nach rund 17 Jahren in dieser Funktion wollte Dr. Martin Franke aus gesundheitlichen Gründen dieses Amt nicht weiter ausüben, weil seine körperliche Belastbarkeit sich nach eigenem Bekunden „massiv verschlechtert“ habe. Einstimmig wählte die Versammlung Dr. Detlef Struck zum Nachfolger. Der Mediziner ist Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Düren.

Gerda Graf, in all den zurückliegenden Jahren Wegbegleiterin im Vorstand der Hospizbewegung, würdigte das segensreiche Wirken des scheidenden Vorsitzenden. Dr. Franke habe die Palliativmedizin und hospizliche Sorge auch über den Kreis Düren hinaus vertreten. Zu seinen Verdiensten zählen die weitere Vernetzung der palliativen und hospizlichen Dienste. Vor allen Dingen habe er neue Projekte und Ideen stets mit einem hohen Maß an Aufgeschlossenheit begleitet. Dazu zählen Hospiz macht Schule, regelmäßige Qualitätsforen, Initiative Sorgekultur sowie Kommunikation mit Angehörigen (KOMMA) – um nur einige zu nennen. Sie würdigte bei alledem auch den Menschen Martin Franke, dessen Haltung und Bereitschaft anderen Menschen zuzuhören, aber auch Empörung zu zeigen, wo Mitmenschlichkeit versagte. Dr. Franke sei stets dafür eingetreten, dass Seelsorge, Pflege und Ehrenamt sich auf Augenhöhe begegneten und von gegenseitiger Wertschätzung getragen wurde. 

Vorsitz1

Bildtext: Dr. Martin Franke (links) und sein Nachfolger, Dr. Detlef Struck

Foto: Innecken-Prüss (Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.)

Das "kleine 1x1 der Sterbebegleitung":
Das Umsorgen von schwerkranken und sterbenden Menschen am Lebensende.

Am 29.01.2020 von 14:00-18:00 Uhr in den Räumen der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V., Roonstr. 30, 52351 Düren.

Referenten: Monika Ecker und Theresa Reichert

Anmeldung unter: 02421-393220

Das Seminar bieten wir kostenlos an - freuen uns aber über eine Spende oder eine Entscheidung zur Mitgliedschaft.

Geeignet ist dieser Kurs für alle Menschen die sich für dieses Thema interessieren.
Letzte Hilfe

Schmerz lass nach

Am Mittwoch, 06.November 2019 um 18.00 Uhr findet im Kongresszentrum des Dürener Krankenhauses,Roonstr.30, die Veranstaltung der Hospizbewegung Düren- Jülich e.V., zum Thema „Schmerz lass nach“, statt.

Qualifizierte Ehrenamtliche, Dr. Recht, Gerda Graf, Birgit Rose, Theo Meisen und Elisabeth Steffens-Lorberg, laden Sie ein und  geben Einblick in die Begleitung von Schwerstkranken und der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Netzwerkpartnern. Neben einem neurowissenschaftlichen Exkurs zum Thema Schmerz, stehen die Ehrenamtlichen auch zu Fragen rund um das Thema „Lebensende gestalten, statt verwalten“, zur Verfügung.

Eingeladen zu dieser kostenlosen Veranstaltung sind alle Interessierten. 

Die Hospizbewegung Düren- Jülich e.V. lädt ein

Am Mittwoch, 28. August um 18.00 Uhrfindet im Kongresszentrum des Dürener Krankenhauses, die dritte von vier Veranstaltungen der Hospizbewegung Düren- Jülich e.V., zum Thema „Schmerz lass nach“, aus Sicht der Seelsorgestatt.

Pfarrerin Irene Weyer, Vorstandsmitglied der Hospizbewegung und Alexandra Koch, Diakonin aus Rockenhausen, gehen der Frage nach was Schmerzen erträglicher machen kann - als sinnvolle Ergänzung zur medizinischen Betreuung.

Eingeladen zu dieser kostenlosen Veranstaltungen sind alle Interessierten. www.hospizbewegung-dueren.de

Das "kleine 1x1 der Sterbebegleitung":

Das Umsorgen von schwerkranken und sterbenden Menschen am Lebensende.

Am 16.10.2019 von 14:00-18:00 Uhr in den Räumen der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V., Roonstr. 30, 52351 Düren.

Referenten: Monika Ecker und Therea Reichert

Anmeldung unter: 02421- 393220

Kostenbeitrag: 20 € p.P.

Geeignet ist dieser Kurs für alle Menschen die sich für dieses Thema interessieren.

Dieser Kurs ist ausgebucht.

Aufgrund der großen Nachfrage werden wir im Frühjahr 2020 den Kurs erneut anbieten. 

Letzte Hilfe Kurs

Großes Benefizkonzert mit dem Ensemble „Giant Soul“ am 17. März 2019 um 15:30 Uhr in der Christuskirche in Düren 

Giant Soul

Benefizkonzert “Sing praises to you” zugunsten der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. in Düren