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Hospizzeitung

19 Hospizbrief 3 2025

Ausgabe 3/2025

"Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch leben können bis zuletzt." 

Cicely Saunders,
Begründerin der Hospizbewegung

Jetzt geht’s an die Geburtstagstorte 

„Leckerbissen“ am Jubiläumstag der Hospizbewegung Düren-Jülich in der Marienkirche 

Für die Hospizbewegung Düren-Jülich ist der 27. Oktober ein besonderer Tag. Wir feiern das Gründungsdatum gemeinsam mit Ihnen. Mitglieder, Freunde, Gönner oder Interessierte sind dazu eingeladen. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr die Marienkirche am Hoeschplatz in Düren. 

Bei dieser Geburtstagsfeier soll es bewusst ganz locker zugehen. So beginnt die Feier auch musikalisch mit einem Konzert unter der Leitung von Eva-Maria Gaul, Leiterin der Musikschule Niederzier. Die Moderatoren des geselligen Beisammenseins, Gerda Graf als Vorstandsmitglied der Hospizbewegung Düren-Jülich und Toni Straeten von der Lebens- und Trauerhilfe, legen zudem einen Schwerpunkt darauf, selbst mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen, beziehungsweise Menschen ins Gespräch zu bringen. Einen Impulsvortrag hält die Erziehungswissenschaftlerin und Autorin Prof. Dr. Marianne Gronemeyer.- „Wenn die Grenzen fallen, sind wir füreinander unerreichbar.“

 Zum Silberjubiläum gibt es natürlich auch eine Geburtstagstorte oder zumindest etwas Köstliches, das bekanntlich Leib und Seele zusammenhält. Und so ernst das Thema Hospiz auch sein mag: Es soll an diesem Abend in erster Linie unbeschwert zugehen. Auch Gäste, die nur ein wenig neugierig sind oder schon immer mal etwas mehr über die Hospizkultur erfahren wollten, sind herzlich willkommen. Schön fänden es die Organisatoren des Festes, wenn ehemalige Hospizler(innen), die sich eine Auszeit genommen oder aus anderen Gründen ihr Engagement in Sachen Hospiz aufgegeben haben, den Jubiläumstag in der Marienkirche mitfeiern würden – frei nach dem Motto „Wiedersehen macht Freude“. Der Eintritt zur Jubiläumsfeier ist frei. Um die Bewirtung einigermaßen planen zu können, bittet die Hospizbewegung möglichst um Voranmeldung: Tel. 02421 / 393 220 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Hinweis auf unsere Jubiläumsveranstaltung in Jülich.

"Sternstunde" Das Weihnachtsspecial mit Konrad Beikircher

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Hohe Auszeichnung für Gerda Graf aus Kreuzau-DroveGerdaGraf_mitMedaille.jpg

Frau Gerda Graf, Pionierin auf dem Gebiet der Hospizarbeit und engagierte Verfechterin der Rechte schwerkranker und sterbender Menschen, hat im Rahmen der Delegiertenversammlung vergangenen Freitag die Agnes Karll Medaille des DBfK für ihre großen Verdienste erhalten.

Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement und ihre großen Verdienste um eine gute und würdevolle Betreuung schwerkranker und sterbender Menschen hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Frau Gerda Graf am vergangenen Freitag die Agnes Karll Medaille verliehen. 

In ihrer Laudatio nahm DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein Bezug auf die Verbandsgründerin des DBfK, deren Namen die Medaille trägt: „Gerda Graf hat viel gemeinsam mit Agnes Karll. Die rief seinerzeit ihre Berufskolleginnen auf mit den Worten: ‚Wer soll uns denn für unseren Beruf aufbauen, wenn wir es nicht selbst tun. Wir haben kein Recht zu verlangen, dass andere es tun.‘ Das ist auch die Haltung von Frau Graf. Sie ist Visionärin, Entwicklerin, Macherin, Gründerin mit vielen Facetten und pfiffigen Ideen.“ Christel Bienstein skizzierte den Lebensweg von Gerda Graf, die u.a. zehn Jahre ehrenamtliche Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes war und in dieser Zeit viel Gutes auf den Weg gebracht hat. „Ohne Gerda Graf wäre die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland nicht so weit wie sie heute ist“, so Bienstein. Unter anhaltendem Beifall des DBfK-Bundesvorstands und der Delegierten überreichte sie die Medaille und dankte Frau Graf auch ganz persönlich für ihr Engagement und erfolgreiche Zusammenarbeit in unterschiedlichen Projekten.
Gerda Graf nahm die Ehrung mit großer Freude entgegen. Sie sei zunächst sprachlos, dann berührt und gerührt gewesen, betonte sie. Insbesondere weil diese Anerkennung aus ihrem originären Beruf komme. In ihrer Dankesrede rief sie dazu auf, Pflege in allen Lebensphasen zu gestalten und der Pflege als Kunst und Kultur wieder Geltung zu verschaffen.

Die Agnes Karll Medaille wird seit 2003 alle drei Jahre verliehen. Sie zeichnet für die Weiterentwicklung der Pflege bedeutsame Persönlichkeiten aus. Zu den Trägerinnen der Medaille gehören u.a. die Begründerin des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) Doris Schiemann, die langjährige Leiterin des DBfK-Bildungszentrums Essen Renate Reimann, Deutschlands erste Pflegeprofessorin Ruth Schröck oder die bekannte Pflegewissenschaftlerin Sylvia Käppeli.

Text (Presse.dbfk)

Foto © Johanna Knüppel

Harfenkonzert in der Marienkirche

Die Harfenistin Silke Aichhorn begeisterte in der Dürener Marienkirche ihr Publikum. Das Konzert, eine Kooperation der Lebens- und Trauerhilfe Düren e.V., der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. und der Pfarre St. Lukas.

"Musik, die die Seele streichelt"

Harfenspiel in der Marienkirche

"Hospizkultur ist Sorgekultur"

Am 11.04. 2018 fand eine weitere Jubiläumsveranstaltung statt. 

Moderation: Gerda Graf und Ulla von Gagern

Grußwort: Dr. N. Schnitzler, Leiter Gesundheitsamt Düren; Karl Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit u. Soziales NRW

"Sterben in dieser Zeit"
Franz Müntefering, Bundesminister a.D.

"Das Menschenbild der Sorgekultur" 
Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle, Stiftung Dialog Ethik, Zürich

Wahrheit (er)tragen, Eine Annäherung in Wort, Musik und Bewegung
Martina Kern u. Felix Grützner, Alpha Rheinland; Johannes Lemke, Musiker

Danke an alle Gäste und Organisatoren, es war ein wunderbarer Abend. 
Impressionen

Ausverkauftes Benefizkonzert in der Christuskirche

Lars Vogt in Düren

Lars Vogt in der Christuskirche in Düren

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25 Jahre Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.

Gedanken und Erfahrungen aus der Hospizbewegung

Statement zum Buch:

kreise.png
Innehalten - annehmen - respektieren - annähern - gestalten - ermöglichen - unterstützen
Ich bin berührt und beeindruckt von den einzelnen bunten und so tiefgründigen Gedankenperlen in der symbolisierten  Kette des SterbenLebensbuches. Der Kreislauf des Lebens beschrieben durch einfache Verben. Es sind subtile und kreative Aufforderungen zum gemeinschaftlichen Tun, sich Einsetzen und für einander Sorgetragen. 
Für mich hält dieses Buch für den Lesenden kurz die Zeit an. Es lädt uns ein zum Innehalten, zum Begleiten, zum Reden, zum Annähern und wirbt gleichzeitig  sehr liebevoll um Unterstützung und Mitgestaltung.
I
ch werde es oft verschenken.

Dr. Patricia Peill MdL

CDU-Landtagsabgeordnete für Düren-Jülich


sterbenleben, gebundene Ausgabe

Was für uns als „Festschrift“ angedacht war, entwickelte sich zu einer wertvollen Zusammenstellung von persönlichen Erlebnissen, fachlichen Erfahrungen und 
inspirierenden Impulsen aus unserer Hospizbewegung.
Über den Platz des Sterbens in unserem Leben, ernsthaft und mit Humor, erwähnt es viele Aspekte: Pflege, Begleitung, Gestaltung, Verabschiedung, Trauer, Hoffnung, Trost, Versöhnung, Ehrenamt, Politik, Forschung und Gesellschaft und anderes mehr.
Jeder und jedem sei dieses Buch empfohlen. Gönnen Sie sich dieses Buch selbst oder sehen Sie es als Geschenk.

Größe 20 x 20 cm, 60 Seiten, farbig.
Erhältlich direkt beim Verlag Hüsch & Hüsch, bei uns im Büro der Hospizbewegung Düren-Jülich oder in jeder Buchhandlung, ISBN 978-3-934794-47-4

Für Einblicke ins Buch und direkt bestellen unter folgenden Link: Verlag Hüsch & Hüsch

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Nächste Termine

Mi 11.03.2026 um 15:30
Trauerspaziergang in Düren
Mi 18.03.2026 um 15:00
Teilstationäre Pflege – Eine Leistung der Pflegeversicherung
Di 24.03.2026 um 15:00 - 17:00
Spielenachmittag
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Do 26.03.2026 um 15:00 - 17:00
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Hospizbewegung Düren-Jülich

Roonstr. 30 
52351 Düren 
Telefon: 02421 393 220
Fax:       02421 496 482
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.


Jülich:
Rochusheim
An der Lünette 9  
52428 Jülich
Telefon: 02421 393 220
Sprechzeiten mittwochs 10-12 Uhr und nach Vereinbarung

 

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