Düren sorgsam

Unter der Leitidee – Düren sorgsam – schließen sich die Hospizbewegung Düren-Jülich e.V., die Lebens- und Trauerhilfe e.V., die Alzheimer Gesellschaft Kreis Düren e.V. und die Initiative Sorgekultur als Anlaufstelle zusammen.

In all den Jahren haben wir in zunehmendem Maße erfahren, dass die Menschen von Stadt und Kreis Düren Beratung und Hilfe in unterschiedlichen Lebensphasen brauchen.

Oft ist die Erreichbarkeit von Beratungsorten durch weite Wege oder unterschiedliche Anlaufstellen erschwert. Umso mehr freuen wir uns, dass wir eine Möglichkeit gefunden haben, eine zentrale Anlaufstelle in der City zu etablieren. In Nähe des Kaiserplatzes, Weierstraße 14 (Ecke Wilhelmstraße), konnten wir ab November Geschäftsräume zu fairen, vertretbaren Konditionen anmieten.

 

Düren sorgsam

Dieser Zusammenschluss ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern sich zu informieren über die Themen Demenz, Tod und Sterben, Trauer sowie In der Sterbe- und Trauerphase eines Menschen, in der seelische Nöte zu den körperlichen dazu kommen, dass die Zuwendung zu einer sterbenden oder trauernden Person lindernde Wirkung mit sich bringen kann.

Erzählen entlastet, Weinen befreit, Erinnern tröstet. Wenn wir begreifen müssen, dass uns nicht mehr viel Zeit miteinander bleibt, dann ist es doch etwas Großartiges, in gegenseitigem Einvernehmen letzte Dinge zu regeln, bis hin zur Gestaltung der über Angebote im Bereich alltäglicher Sorgen, die einer Unterstützung bedürfen. Die Angebote umfassen damit lebensnahe Themen des alternden Menschen, des Umgangs mit Sterben, Tod und Trauer infolge des Verlustes von Angehörigen oder Freunden. Neben der bürgernahen Information beraten die Akteure und geben Hilfestellung im Sinne von Fürsorge und Selbstsorge. Düren sorgsam konzentriert mit diesem Angebot Maßnahmen, die darüber hinaus über spezielle Veranstaltungen den Menschen in Stadt und Kreis Düren nähergebracht werden sollen.

In einer Anlaufstelle für Alltagssorgen, die von montags bis freitags von 10-16 Uhr, zusätzlich mittwochs von 18.30-20 Uhr sowie samstags von 10-13 Uhr geöffnet ist, finden die Bürgerinnen und Bürger qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort, die sowohl ehrenamtliche Hilfe anbieten als auch mit ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen kooperieren, um im Sinne eines Netzwerkes individuelle Hilfe leisten zu können.


Vortrag vom 04.02.2020 - "Koffer packen für die letzte Reise" mit Toni Straeten

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Bild: Angelika Willems-Lüttgen

 

Vortrag vom 07.01.2020 - "Kommt der Durchbruch? Neues aus der Diagnostik und Therapie der Alzheimer Demenz" mit Dr. Klaus Perrar

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Bild: Angelika Willems-Lüttgen