23.09.2016

19. Dürener Hospiztag

19 hospiztag 2016

Mit etwas Humor...

...lebt sich s bekanntlich leichter. Das trifft nicht nur auf das Leben zu, sondern auch auf das Sterben.

Der Karneval greift das Leben, Sterben und den Tod mit Witz, Humor und vielen Schunkelliedern auf. Das wird uns Wolfgang Oelsner, Psychotherapeut, Karnevalsexperte und Buchautor im Januar erneut vor Augen führen. Schon im vergangenen Jahr hat er seine Zuhörer in Jülich begeistert. Wir freuen uns sehr, dass er wiederkommt.

Da wird uns der Kabarettist Konrad Beikircher den Spiegel vorhalten: 

„Dat mit dem Sterben werde ich auch noch überleben!"

Darüber hinaus haben wir für Sie wieder viele interessante Informations- und Fort-bildungsveranstaltungen.

Einige bieten wir in Kooperation mit der

Lebens- und Trauerhilfe e.V. an. Hervorheben möchte ich den Seminartag mit der bekannten Trauerforscherin Ruthmarijke Smeding, die verschiedene Modelle der Trauer maßgeblich mitentwickelt hat.

Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen.

Dr. Martin Franke
Vorsitzender der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V 

 

26.08.2015  - Winkelsaal Schloss Burgau

18. Dürener Hospiztag im Schloss Burgau

Zum 18. Mal fand am 26.08.2015 der Dürener Hospiztag im Winkelsall in Schloss Burgau statt.
Das diesjährige Motto lautete: „Sterben – Wunsch und Wirklichkeit“.

Dr. Martin Franke, 1. Vorsitzender der Hospizbewegung Düren-Jülich begrüßte die rund 100 Teilnehmer im gut gefüllten Winkelsaal von Schloss Burgau und führte in das Thema ein. Trotz vieler Wahlkampftermine ließ es sich Bürgermeister Paul Larue nicht nehmen, eine kurze Ansprache an die Teilnehmer zu richten. Der Schirmherr der Hospizbewegung Düren-Jülich hob hervor, wie wertvoll die Arbeit der Hospizler für Düren ist und lobte das ehrenamtliche Engagement der ausgebildeten Hospizhelfer.

Im Anschluss daran hielt Dr. Ruth Baumann-Hölzle (links im Bild), Theologin und Leiterin des Ethik-Dialogzentrums im Gesundheitswesen in Zürich, ihren Vortrag unter der Überschrift: „Abschieds- und Sterbekultur in pluralistischen Gesellschaften – Ethische Reflexionen mit Beispielen aus der Praxis.“ Der zweite Referent war Dr. Michael de Ridder, Palliativarzt und Buchautor aus Berlin, der unter der Fragestellung: „Ist der ärztlich assistierte Suizid ethisch vertretbar?“ denkwürdige Beispiele aus seiner Praxis als Arzt vorstellte und seinen Standpunkt dazu äußerte.

Neben dem Dürener Holzbläserquartett sorgte der Chor cantoArmore aus Aachen unter der Leitung von Tanja Raich für die musikalische Untermalung der Veranstaltung. Zwischen den Beiträge des Chors präsentierte Dr. Bernhard Franzen, Palliativarzt und Mitglied des Chors, auf einer Leinwand Fotos und las dazu ansprechende Texte vor, die sich mit dem Leben, Tod, und Sterben auseinandersetzten und zum Nachdenken anregten.

Nach einer Kaffeepause fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sterben – Wunsch und Wirklichkeit“ statt, die Gerda Graf, Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands in Berlin und 2. Vorsitzende der Hospizbewegung Düren-Jülich leitete. Auch die Teilnehmer der Veranstaltung, u.a. Ärzte und Pflegekräfte diskutierten kräftig mit.

Bei einem Imbiss führten viele Teilnehmer im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung noch anregende Gespräche.

18 hospiztag

 

Mi 03.09.2014 um 14:00 - 18:15

17. Dürener Hospiztag

Niederau. Gutes Leben – gutes Sterben: Dieses Thema beschäftigte schon die alten Römer, so den Erzieher von Kaiser Nero, den Philosophen Seneca (1 vor Christus-65 nach Christus). Durch den 17.  Hospiztag am Mittwoch, 3. September, ab 14 Uhr im Winkelsaal von Schloss Burgau im Dürener Stadtteil Niederau soll dieser uralte Gesprächsstoff neue Brisanz erhalten – ganz im Zeichen des Themas „Hospizkultur- Für ein gutes Leben und für ein gutes Sterben“.

Eine Reihe von illustren Referenten soll dazu beitragen, das Anliegen den Zuhörern – unter anderem Ärzte, Pflegekräfte und Ehrenamtler aus Hospizinitiativen – ans Herz zu legen.  So stellt, nach der Einleitung durch den Vorsitzenden der gastgebenden Hospizbewegung Düren-Jülich, Dr. Martin Franke,  der Nijmegener Philosophie-Professor Jean-Pierre Wils die Leitfrage: „Was hat der Tod uns zu sagen?“ Wils gilt als Befürworter der niederländischen Regelung zur Sterbehilfe, bei der aktive Euthanasie unter bestimmten Voraussetzungen zulässig ist.

„Gutes Sterben für alle?“ heißt die Frage, die anschließend der Augsburger Soziologe Prof. Werner Schneider stellt. Prof. Schneider hat die Frage nach dem menschenwürdigen Sterben und die Forderung nach einer Kultur, die das ermöglicht, schon mehrfach bei Vorträgen und im Rundfunk erörtert. Im Deutschlandfunk Kultur formulierte der Wissenschaftler beispielsweise; „Es ist das selbstbestimmte, deswegen würdevolle, möglichst schmerzfreie und damit auch selbstorganisierte Sterben. Und mit selbstorganisiert meine ich, dass wir jetzt in einer Gesellschaft leben, die uns gleichsam als Aufgabe abverlangen möchte, sich ums eigene Sterben zu kümmern, vorsorglich zu planen. Das Sterben, das gute Sterben ist das Projekt, das am Lebensende jeder von uns zu bewältigen hat.“

Nach dem Podiumsgespräch unter Moderation von Gerda Graf schließt der Auftritt des Pantomimen Christoph Gilsbach den Hospiztag ab. Mit den Mitteln seiner stillen Kunst gibt er dem „Das Leben – eine lebendige Begegnung mit dem Tod“ Ausdruck und Gestalt.

Die Teilnahme kostet zehn Euro. Gezahlt werden kann an der Tageskasse oder durch Überweisung auf das Konto der Hospizbewegung, IBAN DE59 3955 0110 0005 3200 80, BIC SDUEDE33XXX Weitere Auskünfte gibt es beim Hospizbüro an der Roonstraße 30 in Düren (Nebengebäude des Krankenhauses), Rufnummer (02421) 392220.


Plakat-Hospiztag-2014

LIEBE HOSPIZBEWEGTE MENSCHEN,

bei unserem 17. Dürener Hospiztag, zu dem ich Sie alle sehr herzlich einlade, steht der Begriff „Hospizkultur“ im Mittelpunkt.

Wir möchten an diesem Nachmittag diesen ganz zentralen Punkt unserer Arbeit, sei sie ehrenamtlich oder hauptamtlich, aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.

Zur Hospizkultur gehört für mich auch die gegenseitige Begegnung, für die wie immer ausreichend Raum bei Kaffee und Kuchen ist. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine erholsame Sommerzeit und freue mich auf ein Wiedersehen am 3. September auf Schloss Burgau.

Seien Sie herzlichst gegrüsst

Ihr Martin Franke

infos und Anmeldungen (pdf, 2MB)

Das Programm des 17. Dürener Hospiztag

HOSPIZKULTUR - FÜR EIN GUTES LEBEN UND FÜR EIN GUTES STERBEN

Mittwoch, 03. September 2014 · Beginn 14:00 Uhr
Schloss Burgau, 52355 Düren-Niederau, Von-Aue-Straße 1, Winkelsaal


14:00 Ankommen mit Musik
Musikschule Niederzier

14:10 Begrüssung
Dr. Martin Franke, Allgemeinarzt, Palliativarzt
Vorsitzender der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.

Grußwort
Paul Larue, Bürgermeister der Stadt Düren

14:30 „Was hat uns der Tod zu sagen?“
Prof. Dr. Jean-Pierre Wils
Lehrstuhl für praktische Philosophie, Radboud Universität Nijmegen

Musikalisches Intermezzo
Musikschule Niederzier

15:00 „Gutes Sterben für alle?“
Prof. Dr. Werner Schneider. Professur für Soziologie/Sozialkunde, Universität Augsburg
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des DHPV

15:30 Einladung zu Kaffee und Kuchen
Podiumsgespräch „Hospiz bewegt“
Moderation Gerda Graf. Ehrenvorsitzende des DHPV

17:15 „Das Leben“ eine lebendige Begegnungmit dem Tod
Christoph Gilsbach, Pantomime

18:15 Schlusswort