„Ethik-Charta" 

Für Stadt und Kreis Düren verabschiedet

Standards der Sorgekultur erhalten höheren Stellenwert. Die Theorie hat bereits praktische Folgen !

Jetzt geht es darum, die Richtlinien der frisch verabschiedeten Ethik-Charta für Stadt und Kreis Düren schrittweise in die Praxis umzusetzen. In den zurückliegenden 16 Monaten hat ein Arbeitskreis mit Politikern, Unternehmern, Ärzten, Pflegefachkräften, Seelsorgern, Vertretern gesetzlicher Krankenkassen, Juristen, Künstlern, Angehörigen, Senioren, Ehrenamtlern, Schülern, Lehrern sowie interessierten Bürgern und Bürgerinnen unter wissenschaftlicher Begleitung von Dr. Ruth Baumann-Hölzle aus Zürich/Schweiz neue Richtlinien zum Wohle sorgebedürftiger Menschen erarbeitet.

Gerda Graf aus Kreuzau (Kreis Düren), 2. Vorsitzende der Hospizbewegung Düren-Jülich und Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes, initiierte das Projekt und fand in dem katholischen Priester Toni Straeten, langjähriger Krankenhausseelsorger und Vorsitzender des Vereins „Lebens- und Trauerhilfe“ einen engagierten Mitstreiter. Erklärtes Ziel war es, die ethischen Ansprüche der Sorgekultur klar zu formulieren und mit Blick auf das Wohl der Betroffenen auf konkrete Füße zu stellen. Zu Beginn machte die Wissenschaftlerin des Instituts Dialog-Ethik Zürich deutlich, dass der Sorgebedarf allein aufgrund der demographischen Entwicklung künftig ständig steigen werde.

ethik chartaFoto: Hartmut Prüss – Sie brachten die Ethik-Charta auf den Weg: Dr. Ruth Baumann-Hölzle, Pfarrer Toni Straeten und Gerda Graf, Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes.

Roncallihaus Jülich

Neues Beratungsangebot

Am 5. April haben die Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. und die Lebens- und Trauerhilfe e.V., zwei gemeinnützige Vereine, die seit Jahrzehnten eng zusammenarbeiten, ihr neues Büro im Roncallihaus in Jülich eingeweiht. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger aus Jülich und Umgebung im Roncallihaus kostenlose Beratungen in Anspruch nehmen.

Die Lebens- und Trauerhilfe e.V. ist montags von 15.00 bis 17.00 Uhr vor Ort, die Hospizbewegung Düren-Jülich mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr.

Eine Anmeldung ist für die Sprechzeiten nicht erforderlich.

buero hospizbeweg lebenstrauerhilfeFoto (v.l.) Karin Notzon, Anita Bücker, Angela Kersten-Stroh

buero hospizbeweg lebenstrauerhilfe 2Foto (v.l.) Dr. Martin Franke Hospizbewegung Düren-Jülich e.V., Anita Bücker, Karin Notzon, Angela Kersten-Stroh (Beratungsteam im Roncallihaus), Gerda Graf (2. Vorsitzende der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.), Pfarrer Toni Straeten (Vorsitzender der Lebens- und Trauerhilfe e.V.),Ruth Bohnenkamp, Monika Ecker, Uschi Keller (Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.) 

Erneut erfolgreich

„Menschen machen sich stark für Hospiz"

Auch in diesem Jahr veranstalteten Regina Lausberg und ihr tatkräftigen Mitstreiterinnen Susanne Locker und Marita Stollenwerk einen Osterbasar im Krankenhaus St. Marien in Birkesdorf. Dort verkauften sie ihre selbst gebastelten Handarbeiten sowie Dekosachen für Ostern zugunsten der Hospizbewegung Düren-Jülich. 860 Euro konnten sie am zweiten Tag in der Kasse an Einnahmen zählen. Darüber freuen wir uns sehr und danken den engagierten Frauen ganz herzlich.

„Ich halte es für eine sehr wichtig Aufgabe in unserer Gesellschaft, dass schwerkranke und sterbende Menschen gut versorgt und betreut werden“, erklärt Regina Lausberg ihr Engagement. Die rüstige Seniorin ist die Initiatorin für „Menschen machen sich stark für Hospiz“. Seit 18 Jahren führt sie in der Oster- und Weihnachtszeit Basare durch, bei denen sie und ihre Mitstreiterinnen Handarbeiten verkaufen. Dafür wird das ganze Jahr über gebastelt, gestickt, gestrickt und gemalt. Der Erlös geht an die Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.

ostern 2016 4v.l. Marita Stollenwerk, Susanne Locker, Regina Lausberg

11.01. bis 15.01.2016 in Aldenhoven

„Hospiz macht Schule"

Aufmerksam schauen 25 Kinder der dritten Klasse von Lehrer Andreas Junker im Filmsaal der Grundschule Aldenhoven nach vorne. Unsere Mitarbeiterin Sigrid Wollersheim hält ein Fische-Mobile´ hoch und fragt: „Wie ist es, wenn ein Mensch stirbt?“ Vorsichtig entfernt ihre Kollegin Renate Bock, ebenfalls eine ehrenamtliche Helferin der Hospizbewegung Düren-Jülich, einen Fisch aus dem Mobilé. Sichtbar gerät das Mobilé in Schieflage. „Schaut her! Was ist passiert?“, fragt Renate Bock. Viele Hände schnellen in die Höhe. Ein Junge aus der ersten Reihe antwortet: „Da ist jetzt alles schief.“ „Richtig, gut beobachtet. So ist es auch, wenn ein liebes Familienmitglied verstorben ist. Alle müssen einen Weg finden, sich neu zu ordnen, damit eine neue Balance im Familiensystem entstehen kann.“ So erklären es unsere Hospizmitarbeiterinnen, wohl bedenkend, dass es nach dem Verlust eines geliebten Menschen nie wieder wie vorher sein kann.

macht schule 225 Kinder der Biberklasse von Lehrer Andreas Junker (l.) der Gemeinschaftsgrundschule Aldenhoven nahmen am Hospiz-macht-Schule-Projekt teil, das von Renate Bock, Ute Tennstedt, Renate Windelschmidt, Sigrid Wollersheim und Christa Krichel (v.r.) geleitet wurde.

Weihnachtsmarkt Merode 2015

Infostand auf dem Meroder Weihnachtsmarkt

Wie in den vergangenen Jahren ist die Hospizbewegung Düren-Jülich auch in diesmal mit einem Infostand auf dem Weihnachtsmarkt in Merode vertreten.

Neben den Ehrenamtlichen vom Weißen Ring, dem Förderverein vom Hoeschmuseum und der UNICEF haben wir unseren Stand mitten im Schloss. Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich über uns und unsere Arbeit bei unseren Vorständen und Ehrenamtlichen.

Wir sind auch am kommenden Wochenende, den 12.12. von 14 bis 22 Uhr und am Sonntag, den 13.12. von 12 bis 20 Uhr dort vertreten.

weihnachtsmarkt ehrenamtlerv.l. Brigitte Berger, Maria Klein und Ursula Melvander an unserem Stand im Schloss am 6.12.2015

meroder weihnachtsmarkt

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein Frohes Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes Jahr 2016.

„Hospiz macht Schule“

500 Euro-Scheck 

Mit großer Freude nahmen am Donnerstag, den 29. Oktober 2015, vier ehrenamtliche Helferinnen der Hospizbewegung Düren-Jülich einen Spendenscheck über 500 Euro von Margret Lauscher (l.) Leiterin der Grundschule Langerwehe, in Empfang.

Zum wiederholten Mal haben ehrenamtliche Vertreter der Hospizbewegung Düren-Jülich das Projekt „Hospiz macht Schule“ in Langerwehe durchgeführt. Für eine Woche widmen sich die Kinder unter Anleitung von fünf eigens geschulten ehrenamtlichen Hospizlern den Lebensthemen Sterben, Tod und Trauer. In Projektarbeiten in Kleingruppen näheren sie sich behutsam Schritt für Schritt diesen Themen. Klassenlehrerin Beate Kremer (r.), die den Anstoß für die Spende gegeben hat, empfindet die Arbeit der engagierten Ehrenamtlichen als sehr wertvolle Unterstützung für die Kinder und Eltern. „Der Tod kann jeden treffen. Unsere Kinder, die an der Projektwoche teilgenommen haben, erlernen auf altersgerechte Art und Weise, den Tod als Bestandteil des Lebens zu verstehen.“ Die Spende von der Schule ist gedacht, um Materialien für weitere Projektwochen „Hospiz macht Schule“ zu finanzieren. Weitere Informationen dazu im Hospizbüro in Düren unter Tel: 02421-393220.   

Freitag, den 30.10.2015  Jülich

Benefizkonzert in der Schlosskapelle der Zitadelle in Jülich

Zu einem vielversprechenden Benefizkonzert lädt am Freitag, den 30.10. um 19.00 Uhr, die Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. in die Schlosskapelle der Zitadelle Jülich ein.

Das Benezfizkonzert wird gestaltet von dem Chor Klangvoll, den Teilnehmer des Gesangstudios Stimmwerk in Aachen im vergangenen Jahr gegründet haben. Der Chor besteht inzwischen aus 28 begeisterten Sängerinnen und Sängern. Unter der Leitung von Eduardo Kwon hat sich der Chor in sehr kurzer Zeit ein Repertoire aus Klassik, Musical und Jazz angeeignet. Im vergangenen Sommer feierten die Sänger ihren ersten Auftritt bei der Chorbiennale in Aachen. Begleitet wird der Chor von dem Pianisten Artjem Kanke.