25 Jahre Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.

Gedanken und Erfahrungen aus der Hospizbewegung

sterbenleben, gebundene Ausgabe

Was für uns als „Festschrift“ angedacht war, entwickelte sich zu einer wertvollen Zusammenstellung von persönlichen Erlebnissen, fachlichen Erfahrungen und 
inspirierenden Impulsen aus unserer Hospizbewegung.
Über den Platz des Sterbens in unserem Leben, ernsthaft und mit Humor, erwähnt es viele Aspekte: Pflege, Begleitung, Gestaltung, Verabschiedung, Trauer, Hoffnung, Trost, Versöhnung, Ehrenamt, Politik, Forschung und Gesellschaft und anderes mehr.
Jeder und jedem sei dieses Buch empfohlen. Gönnen Sie sich dieses Buch selbst oder sehen Sie es als Geschenk.

Sie können das Buch direkt bei uns im Büro der Hospizbewegung oder im Buchhandel ISBN  9783934794474 für 12,80 € erhalten.

Für Einblicke ins Buch und direkt bestellen unter folgenden Link: Verlag Hüsch & Hüsch

Schon wieder ein Bestseller

Booklet "Impulse für ein erfülltes Leben" von Karl-Albert Eßer

booklet impulse fuer ein erfuelltes leben

Mehr Informationen finden Sie in unserem Pressebereich.

Einladung zu einer gemeinsamen Veranstaltung der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. und der Lebens- und Trauerhilfe e.V.

Vortragsperformance „Macht Schuld etwa Sinn?“ mit Chris Paul und Clownin Aphrodite

Freitag, 10.11.2017, 19.30 Uhr, Marienkirche, Hoeschplatz 52349 Düren, Abendkasse: 5,00 Euro

Vortrag Macht Schuld Sinn Aphrodite Chris Paul Trauerinstitut Deutschland
Copyright des Bildes: © Chris Paul

Eine Clownin und eine Trauerbegleiterin haben sich zusammengetan, um einen besonderen Abend zu inszenieren: Schuldvorwürfe sind ihr Thema, Rachsucht und Bußfertigkeit.

Wenn die zarte Clownin Aphrodite unter einem riesigen Karton fast verschwindet, sehen wir die Last dieser Vorwürfe. Was hilft ihr? Dass andere versuchen, ihr das schlechte Gewissen auszureden? Die bekannte Trauerbegleiterin Chris Paul schlägt etwas anderes vor. Mit einem Absperrband markiert sie die Fähigkeit, der anderen ihre Gedanke und Urteile zu lassen.

Voller Mitgefühl erkennt sie Aphrodites Sehnsucht und Ratlosigkeit angesichts von Krankheit und Tod eines vertrauten Menschen. Darauf konzentriert sie sich zunächst und geht erst danach auf den Inhalt der Beschuldigungen ein.

Es stellt sich heraus, dass Schuldvorwürfe nicht nur schwer und belastend sind, sondern manchmal auch Erleichterung bringen, weil sie Antwort auf leidvolles Alleinsein und unerträgliche Ohnmacht sein können.

Mit intensiven Spielszenen und eindrucksvollen Erläuterungen ist eine Vortragsperformance entstanden, in der sich die Zuschauer wiedererkennen und selbst besser verstehen lernen.

Clownin Aphrodite, die in ihren Solostücken Themen wie Trauer und Demenz bearbeitet, beschreibt die Zusammenarbeit so: „Das Thema Schuld ist für viele Menschen ein sehr belastendes Thema. Innerhalb des Stücks ist uns die Balance zwischen Ernsthaftigkeit und clownesker Leichtigkeit glaube ich gut gelungen.“

Rückmeldungen:
„Die starken Bilder und Symbole haben mich tief berührt und die dichten Impulse haben sich sehr eingeprägt. Das sind Bilder und Szenen, die man/frau nicht vergisst.“

„Ich möchte mich noch mal für den eindrucksvollen Abend und den lehrreichen Workshop bedanken!“

„Performance und Workshop haben mich nachhaltig inspiriert – so viel wunderbare Gedanken, Ideen, Möglichkeiten mir Schuld neu anzusehen. Mein Horizont ist weiter geworden!

Benefizkonzert

Benefizkonzert zu Gunsten der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.

Mit dem Benefizkonzert am Freitag, 13.10.2017 um 19:00 Uhr in der Schlosskapelle Jülich, unterstützt der Kammerchor die Arbeit der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.

Der Aachener Kammerchor cantoAmore feiert im kommenden Jahr sein 15 - jähriges Jubiläum. Er besteht aus 24 Sängerinnen und Sängern und wird seit 2 Jahren von Tanja Raich geleitet. Tanja Raich ist Vocal Couch und Sängerin, wobei sie ihre musikalische Ausbildung an der Musikhochschule in Wien sowie dem Complete Vocal Institute in Kopenhagen erwarb. Zudem widmete sie sich dem Studium der Musik- und Theaterwissenschaften sowie der Psychologie. In Aachen arbeitet sie mit dem "Das Da" Theater zusammen und singt in verschiedenen Bands und Gesangsformationen.


Der Name cantoAmore setzt sich aus mehreren Sprachen zusammen und bedeutet: "Gesang und mehr". Das musikalische Repertoire reicht von Klassik über moderne Jazz- Musical- und Poparrangements bis zu eigenen Bearbeitungen in Öcher Platt und wird garniert durch choreografische Elemente inkl. Body- und Vocal - Percussion.
2016 sang cantoAmore im Rahmen des 18. Dürener Hospiztages, wobei zu diesem Anlass von dem Dürener Palliativmediziner Dr. B. Franzen ein am Hospizgedanken ausgerichtetes Programm zusammengestellt wurde, bei dem auch die Präsentation thematisch passender Bilder und Texte erfolgte.


Im ersten Set des Benefizkonzertes in der Schlosskapelle Jülich wird es sich wieder um eine ähnliche Präsentation handeln, im 2. Set stellt der Chor Stücke aus seinem aktuellen Programm vor.

Anmeldung unter 02421-393220

cantoamore gruppe

Besuch bei der Hospizbewegung

Staatssekretär Thomas Rachel bei der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.

Der Dürener Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel (CDU) würdigte die Arbeit der ambulanten Hospizbewegung mit einem außerordentlichen Besuch. Er informierte sich über die vielen ehrenamtlichen Aufgaben und anstehenden Projekte. Dabei unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung die „Wichtigkeit des ehrenamtlichen Einsatzes von Menschen für Menschen“.

Seit Jahren unterstützt Thomas Rachel MdB auf der bundespolitischen Ebene die Anliegen der hospizlichen Arbeit und der palliativen Versorgung. Schon vor Jahren hat er klare Position für ein gutes Leben bis zuletzt und bei der Debatte um die Sterbehilfe bezogen. So war auch sein Engagement im Bereich des Hospiz- und Palliativgesetzes zu verstehen. Mit der neuen Gesetzgebung hat die ambulante Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. nunmehr die Möglichkeit, dem Wunsch der Sterbenskranken und ihren Familien zu entsprechen, das heißt, ein Sterben zuhause durch ein Netzwerk der Hilfen zu gewährleisten.

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Von links nach rechts: Inge Prümm, Thomas Rachel, Gerda Graf, Dr. H.-H. Krause, Ulla von Gagern, Theresa Reichert

„Ethik-Charta" 

Für Stadt und Kreis Düren verabschiedet

Standards der Sorgekultur erhalten höheren Stellenwert. Die Theorie hat bereits praktische Folgen !

Jetzt geht es darum, die Richtlinien der frisch verabschiedeten Ethik-Charta für Stadt und Kreis Düren schrittweise in die Praxis umzusetzen. In den zurückliegenden 16 Monaten hat ein Arbeitskreis mit Politikern, Unternehmern, Ärzten, Pflegefachkräften, Seelsorgern, Vertretern gesetzlicher Krankenkassen, Juristen, Künstlern, Angehörigen, Senioren, Ehrenamtlern, Schülern, Lehrern sowie interessierten Bürgern und Bürgerinnen unter wissenschaftlicher Begleitung von Dr. Ruth Baumann-Hölzle aus Zürich/Schweiz neue Richtlinien zum Wohle sorgebedürftiger Menschen erarbeitet.

Gerda Graf aus Kreuzau (Kreis Düren), 2. Vorsitzende der Hospizbewegung Düren-Jülich und Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes, initiierte das Projekt und fand in dem katholischen Priester Toni Straeten, langjähriger Krankenhausseelsorger und Vorsitzender des Vereins „Lebens- und Trauerhilfe“ einen engagierten Mitstreiter. Erklärtes Ziel war es, die ethischen Ansprüche der Sorgekultur klar zu formulieren und mit Blick auf das Wohl der Betroffenen auf konkrete Füße zu stellen. Zu Beginn machte die Wissenschaftlerin des Instituts Dialog-Ethik Zürich deutlich, dass der Sorgebedarf allein aufgrund der demographischen Entwicklung künftig ständig steigen werde.

ethik chartaFoto: Hartmut Prüss – Sie brachten die Ethik-Charta auf den Weg: Dr. Ruth Baumann-Hölzle, Pfarrer Toni Straeten und Gerda Graf, Ehrenvorsitzende des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes.

Roncallihaus Jülich

Neues Beratungsangebot

Am 5. April haben die Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. und die Lebens- und Trauerhilfe e.V., zwei gemeinnützige Vereine, die seit Jahrzehnten eng zusammenarbeiten, ihr neues Büro im Roncallihaus in Jülich eingeweiht. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger aus Jülich und Umgebung im Roncallihaus kostenlose Beratungen in Anspruch nehmen.

Die Lebens- und Trauerhilfe e.V. ist montags von 15.00 bis 17.00 Uhr vor Ort, die Hospizbewegung Düren-Jülich mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr.

Eine Anmeldung ist für die Sprechzeiten nicht erforderlich.

buero hospizbeweg lebenstrauerhilfeFoto (v.l.) Karin Notzon, Anita Bücker, Angela Kersten-Stroh

buero hospizbeweg lebenstrauerhilfe 2Foto (v.l.) Dr. Martin Franke Hospizbewegung Düren-Jülich e.V., Anita Bücker, Karin Notzon, Angela Kersten-Stroh (Beratungsteam im Roncallihaus), Gerda Graf (2. Vorsitzende der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.), Pfarrer Toni Straeten (Vorsitzender der Lebens- und Trauerhilfe e.V.),Ruth Bohnenkamp, Monika Ecker, Uschi Keller (Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.)